Wir brauchen Ihre Unterstützung und Ihre Unterschrift!
Die ELKB steckt mitten in umfassenden Veränderungsprozessen.
In vielen Kirchengemeinden übernehmen bereits seit vielen Jahren nicht nur Pfarrer*innen Aufgaben in der Seelsorge und Verkündigung (Gottesdienste) und pfarramtlichen Geschäftsführung, sondern auch Inhaber*innen anderer Berufsgruppen, wie Religionspädagog*innen und Diakon*innen. tp-Mitarbeitende (theologisch-pädagogische Mitarbeitende) (z.B. Rel.päds., Diakon*innen) besetzen berufsgruppenübergreifend auch Pfarrstellen und andersherum (bgü-Einsatz).
Ich selbst vertrete zur Zeit die Geschäftsführung der Kirchengemeinde Zusmarshausen, zum Profil meiner Stelle dort gehören von Anfang an das Halten von Gottesdiensten aller Art, Kasualien (Taufen, Trauungen, Beerdigungen) und Seelsorge mit dazu. Zusätzlich zu meinem Studium der Religionspädagogik/Gemeindediakonie habe ich dafür Weiterbildungen zur Öffentlichen Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung, die Weiterbildungskurse für Kasualien und den Grundkurs pfarramtliche Geschäftsführung besucht. (Alle organisiert von der ELKB)
Die Verantwortlichen der ELKB in München planen nun, in Zukunft berufsgruppenübergreifend Stellen so zu besetzen, dass jede*r in nur noch seinem ursprünglichen Berufsprofil eingesetzt werden kann. D.h. Religionspädagog*innen und Diakon*innen in kirchlicher Bildungsarbeit und Zielgruppenarbeit; Pfarrer*innen in Seelsorge und Verkündigung. Dass sich die Profile der Einzelnen (auch durch Fort- und Weiterbildung oder langjährige berufliche Praxis) weiterentwickelt haben, wird dabei nicht berücksichtigt.
Meine Kolleg*innen und ich arbeiten auf unseren Stellen gerne in der kirchlichen Bildungsarbeit mit Zielgruppen und in der gottesdienstlichen Verkündigung und übernehmen gerne die Verantwortung bspw. in der pfarramtlichen Geschäftsführung. Wir möchten, dass uns diese Möglichkeit nicht genommen wird. Wir möchten aber auch gleichzeitig fair dafür bezahlt werden.
Deshalb haben unsere Berufsverbände ein Positionspapier formuliert, dass den Verantwortlichen zugestellt werden soll.
Mit sechs Seiten ziemlich viel zu lesen aber mit den Zwischenüberschriften wenigstens recht übersichtlich.
Dieses Positionspapier bringt vor allem dann viel, wenn es nicht nur von vielen gelesen, sondern vorher auch von vielen unterschrieben wird.
Nicht nur die betreffenden Berufsgruppen sind dazu aufgerufen, dieses Positionspapier zu unterschreiben, sondern auch ehrenamtlich Mitarbeitende und Mitarbeiter*innen anderer Berufsgruppen.
Deshalb meine Bitte an Sie: Lesen Sie sich das Positionspapier durch und unterzeichnen Sie es ganz einfach digital.
Es geht dabei um die Zukunft unserer Kirche!
Danke für Ihre Unterstützung.
Ihr Rel.päd. Felix Henkelmann B.A.
Hier gehts zur Unterschriftenliste und zum Positionspapier: